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:: Pressemitteilungen zum Thema "Vergessener Bohrer" ::
Freizeit Spaß vom 23.02.2012 - Pflegefall nach Routine-OP
"Mein Arm bleibt für immer steif, weil der Chirurg einen Bohrer in meinem Körper vergaß"
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Eigentlich sollten gelegentliche Handwerker-Arbeiten für Gerhard K. (76) kein Problem sein. Denn der ehemalige Maurer aus Wulfen (bei Dortmund) hatte sich eine Schulter-Prothese aus Titan einsetzen lassen. Doch kaum wollte er seine linke Hand gebrauchen, durchzuckte ein höllischer Schmerz den Arm. Nun kam heraus: Ein acht Zentimeter langer Bohrer steckt im Gelenk! |
Bild-Zeitung vom 23.01.2012 - "In meiner Schulter steckt ein Bohrer"
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Dorsten – Das tut weh! Hier hat der Arzt bei der OP eine abgebrochene Bohrerspitze vergessen...
Das Bergmannsheil bedauert den Vorfall, hat seine Versicherung eingeschaltet Der Schock: Auf dem Röntgenbild war eine abgebrochene Bohrerspitze zu sehen. Gerhard K.: „Es hätte das komplette Gelenk herausgenommen werden müssen, um an den Bohrer zu kommen. Die Ärzte haben aber davon abgeraten, weil ich die OP wegen meines schwachen Herzens nicht überleben würde.“ Nun hat er Patientenanwalt Stefan Hermann (46) eingeschaltet. „Die Versicherung des Krankenhauses scheint auf Zeit zu spielen, was eine Unverschämtheit ist. Zahlt sie nicht bis Ende Januar 50 000 Euro, reichen wir Klage ein!“ Das Bergmannsheil in Bochum bestätigt den Vorfall.
Ein Sprecher: „Wir bedauern, dass es dazu gekommen ist, können nachvollziehen, dass der Vorgang für den Patienten belastend ist. Wir haben unseren Versicherer mit der Regelung des Vorganges beauftragt.“ |
Dorstener Zeitung vom 21.01.2012 - Bohrerspitze bei OP abgebrochen
Dorstener Gerhard Krebs fordert Schmerzensgeld vom Bochumer Bergmannsheil
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DORSTEN/BOCHUM Seit drei Jahren leidet Gerhard Krebs unter starken Schmerzen in seiner operierten Schulter. Bis sich auf einem Röntgenbild die mögliche Ursache herausstellte: Im Schulterblatt-Bereich war eindeutig der Bohr-Einsatz eines OP-Bohrers zu erkennen. Nun fordert der Dorstener Rentner Schmerzensgeld.
Denn seit dieser Zeit ist das Leben des 76-jährigen Witwers erheblich beeinträchtigt. Er musste umziehen, da er auf die Hilfe der Familie seiner Tochter angewiesen ist. Alle paar Tage muss er zum Arzt, da sich auf Grund der OP eine chronische Infektion gebildet hat. Regelmäßig muss eine Fistel versorgt werden - die Wunde kann nicht dauerhaft verschlossen werden, da hierüber ein sich ständig entwickelndes Sekret ablaufen muss.
In einem Gelsenkirchener Krankenhaus wollte sich der Dorstener den Bohrer entfernen lassen, die Ärzte rieten aber ab: Der Eingriff sei zu risikoreich, da er bereits zwei künstliche Gelenke eingesetzt bekommen hatte. Es hätte eine Versteifung der Schulter gedroht. |
Ruhr Nachrichten vom 20.01.2012 - Bohrerspitze bei OP abgebrochen
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DORSTEN/BOCHUM Seit drei Jahren leidet Gerhard Krebs unter starken Schmerzen in seiner operierten Schulter. Bis sich auf einem Röntgenbild die mögliche Ursache herausstellte: Im Schulterblatt-Bereich war eindeutig der Bohr-Einsatz eines OP-Bohrers zu erkennen. Nun fordert der Dorstener Rentner Schmerzensgeld. Denn seit dieser Zeit ist das Leben des 76-jährigen Witwers erheblich beeinträchtigt. Er musste umziehen, da er auf die Hilfe der Familie seiner Tochter angewiesen ist. Alle paar Tage muss er zum Arzt, da sich auf Grund der OP eine chronische Infektion gebildet hat. Regelmäßig muss eine Fistel versorgt werden - die Wunde kann nicht dauerhaft verschlossen werden, da hierüber ein sich ständig entwickelndes Sekret ablaufen muss.
Der Leidensweg des Dorsteners begann im Winter 07/08, als er im Ski-Urlaub auf seine Schulter stürzte. Im Dorstener Krankenhaus bekam er daraufhin ein künstliches Gelenk eingesetzt, hatte aber danach mit anhaltenden Bewegungseinschränkungen zu kämpfen. Weswegen er ein Jahr später das Bochumer Bergmannsheil aufsuchte, wo ihm die Mediziner eine neue Schulterprothese einsetzten. |






